Motorrad News Blog: Yamaha FZ8 2010
Schließt Yamaha 2010 die Lücke zwischen dem Einsteiger FZ6 und der per YZF-R1 Motor befeuerten FZ1? Es sieht so aus!
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heise online: Umfrage – Zweifel an Internetkompetenz der Politiker
Das Internet sollte in der Politik eine stärkere Rolle spielen. Diese Ansicht vertreten knapp zwei Drittel der insgesamt 1003 Bundesbürger, die vom Marktforschungsinstitut ARIS im Auftrag des Branchenverbands Bitkom befragt wurden. Gleichzeitig trauen die Befragten den deutschen Politikern in Sachen Internet nicht viel zu, wie der Verband am heutigen Montag mitteilte.
Nur 44 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass die Politik genügend Sachkenntnis über die technischen und wirtschaftlichen Hintergründe des Internets habe; 40 Prozent hielten die vorhandenen Kenntnisse für nicht ausreichend. 62 Prozent der Befragten halten einem „Internet-Führerschein“ für Politiker für eine gute Idee. Unter den 14- bis 29-Jährigen befürworten das 72 Prozent.
Unter „Internetpolitik“ versteht der Bitkom verschiedene Politikfelder wie der Datenschutz, der „Schutz des geistigen Eigentums in der digitalen Welt“ oder die Bekämpfung der Online-Kriminalität. Der Verband begrüßte, dass die neue Regierung in ihrer Koalitionsvereinbarung „erstmals einen Schwerpunkt in der Internetpolitik gesetzt“ habe. „Nun muss die Politik inhaltlich nachlegen“, forderte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Das sei auch eine vertrauensbildende Maßnahme.
Die letzten Initiativen der Bundesregierung – Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, Inernetsperren seien sehr umstritten gewesen. „Das rechte Maß zwischen Freiheitsrechten und öffentlicher Sicherheit muss in der digitalen Welt noch gefunden werden“, meint Scheer. „Geht die Politik nicht mit Augenmaß vor, verliert sie den Rückhalt in der Bevölkerung.“ In dem anfänglichen Erfolg der Piratenpartei, die bei der Bundestagswahl 2 Prozent der Stimmen erreichte, sieht der Bitkom eine Folge dieser Politik. Immerhin 70 Prozent der vom Verband Befragten kannten die Piratenpartei. (vbr/c’t)
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heise online: Justizministerin – heimliche Online-Durchsuchung ist „beunruhigend“
Die neue Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger FDP sieht heute ein größeres Ausmaß an Überwachung als in den 90er-Jahren, als sie zuletzt den Ministerposten besetzte. In einem Interview der Berliner tageszeitung taz verwies sie auf die heimliche Onlinedurchsuchung von Computern und die sechsmonatige anlasslose Vorratsdatenspeicherung aller Telekommunikationsverkehrsdaten. „Das Bundeskriminalamt hat präventive Befugnisse bei der Terrorabwehr erhalten. An all das haben wir in den 90-er Jahren noch nicht einmal gedacht.“
Die Politikerin war 1996 zurückgetreten, weil sie die Einführung des großen Lauschangriffs nicht mittragen wollte. Auf die Frage, ob sich ihre Maßstäbe mittlerweile verändert hätten, sagte die Liberale, die heutige Situation sei mit der damaligen nicht vergleichbar. „Die FDP hat in den letzten elf Jahren nicht regiert, aber 2009 konnte ich in den Koalitionsverhandlungen einen Kurswechsel in der Innen- und Rechtspolitik einleiten.“
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heise online: Chrome OS – Der „Windows-Killer“ fällt aus
Seit dem Sommer geistert Chrome OS durch die Schlagzeilen, jetzt hat Google eine erste Entwicklerversion als Chromium OS veröffentlicht. heise open hat sich das Google-Betriebssystem angesehen und kommt zu dem Schluss: Ein Windows-Killer ist es nicht – und will es auch gar nicht sein. Chrome OS, an dem auch Ubuntu-Entwickler mitarbeiten, zielt auf Web-Appliances, die immer online sind und im Wesentlichen für Internet-Aktivitäten genutzt werden. Das System spielt in einer ganz anderen Klasse als Windows und Mac OS X, aber ist auch kaum mit den etablierten Linux-Distributionen vergleichbar.
So verzichtet das Google-Betriebssystem komplett auf einen Desktop, die einzige Anwendung in Chrome OS ist der Google-Browser. An die Stelle lokal installierter Programme treten Web-Applikationen; in seiner Standard-Konfiguration ist es ohne Google-Account gar nicht benutzbar. Für den Einsatz auf Web-Appliances bietet es allerdings interessante Ansätze.
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LinuxCommunity: Windows Mobile verliert angeblich 28 Prozent Marktanteil
Laut einer aktuellen Studie von Gartner hat Windows Mobile im vergangenen Jahr 28 Prozent an Marktanteilen verloren. Gewinner sind vorerst Apple und Blackberry, langfristig hingegen Open-Source-Systeme.
Wie zdnet.de mit Verweis auf eine Gartner-Studie berichtet, liegt der Marktanteil von Windows Mobile am Handymarkt im dritten Quartal bei nur noch 8 Prozent. Schuld am Einbruch des Mobilen Betriebssystems von Windows sei die verspätete Auslieferung von Windows Mobile 6.5, das zudem die Ansprüche der meisten Handyhersteller an Touchscreens und moderne Geräte nicht erfüllen könne. Auf diesen Umstand verweist Gartner auch ein einer anderen Studie.
Auch das inzwischen Open Source-Betriebssytem Symbian musste Martkanteile abgeben und liegt zurzeit bei rund 45 Prozent gegenüber 50 Prozent im Vorjahr. Zugelegt auf dem Handy- und Smartphone-Markt haben demnach Apples iPhone und die Blackberrys von RIM.Aus Open-Source-Perspektive sei das Jahr 2009 aber eine Wasserscheide auf dem Handy-Markt: Android-Handys haben bereits einen Marktanteil von über 4 Prozent erreicht, obwohl es zum Zeitpunkt der Messung erst zwei Geräte auf dem Markt gab, auch das freie WebOS von Palm soll bereits die Ein-Prozent-Schwelle überschritten haben.
Bereits im Frühjahr hatte ein Analyst von Gartner das Ende von Windows Mobile prognostiziert: demnach werde es im Jahr 2015 nur noch vier relevante Handy- bziehunsweise Smartphone-Betriebssysteme geben: Android, Symbian, Mac OS und Blackberry.
Pro-Linux News: OpenSUSE 11.2 veröffentlicht
Das OpenSUSE-Projekt hat OpenSUSE Version 11.2 veröffentlicht. OpenSUSE 11.2 enthält unter anderem die Desktopumgebungen KDE 4.3 und Gnome 2.28 sowie OpenOffice.org 3.1 und Firefox 3.5.4. KDE ist als Standarddesktop der Distribution voreingestellt, auf Wunsch können Anwender auf Gnome, Xfce 4.6 oder einen Window-Manager ihrer Wahl umschalten.
OpenSUSE 11.2 setzt auf einen Kernel 2.6.31 und die Dateisysteme Ext4 und Btrfs. Die Distribution ist bestens dafür gerüstet, mit anderen Menschen weltweit in Kontakt zu bleiben. So bringen die großen Desktopumgebungen KDE und Gnome mit Choqok und Gwibber Clients für die Microblogging-Dienste Twitter und Identi.ca mit. Gwibber unterstützt darüber hinaus auch Facebook, Jaiku, Flickr und Digg. Das neue OpenSUSE soll nicht nur Desktops und Notebooks erobern, sondern auch sehr gut für Netbooks geeignet sein.
Mit der aktuellen OpenSUSE-Version ist es kein Problem, die komplette Festplatte zu verschlüsseln. Mittels WebYAST können Server komfortabel aus der Ferne admininstriert werden. Um von OpenSUSE 11.1 auf 11.2 zu aktualisieren, empfehlen die Entwickler Zypper als Upgrade-Werkzeug für die Kommandozeile.
OpenSUSE 11.2 ist als DVD-Image, KDE-Live-CD und Gnome-Live-CD für 32- und 64-Bit-Architekturen sowie als Netzwerkinstallation verfügbar. Bei den Images handelt es sich um Hybrid-Images, welche sich zum einen auf DVDs oder CDs brennen, zum anderen einfach mittels dd unkompliziert auf USB-Medien übertragen lassen. Mit OpenSUSE 11.2 beginnen neue Veröffentlichungs- und Support-Zeiträume. Die Distribution soll zukünftig zu festen Terminen alle acht Monate erscheinen und nur noch 18 Monate statt wie bisher zwei Jahre mit Sicherheits- und anderen wichtigen Updates versorgt werden. (Falko/Goose)
Linux-Magazin Online: Opensuse 11.2 ist da Galerie
Das Opensuse-Projekt hat sich für die aktuelle Version 11.2 besonders viel Zeit genommen: fast ein Jahr ist seit der Veröffentlichung von Opensuse 11.1 verstrichen.
Opensuse bringt in dieser Version erstmals einen speziell auf Desktop-Systeme zugeschnittenen Kernel. Er ist auf niedrige Latenzen optimiert full preemtion und HZ=1000 und die Entwickler haben ein paar Features daraus entfernt, die man normalerweise nur auf Server-Systemen braucht, zum Beispiel den Gruppen-Scheduler.
Bei der Neuinstallation nutzt Opensuse 11.2 das Dateisystem Ext4 als Standard, beim Update bleibt das Dateisystem erhalten. Eine Installation auf ReiserFS oder Ext3 ist weiterhin möglich. Über einen Klick auf die Checkbox Geräte-Verschlüsselung lässt sich die Root-Partition zudem verschlüsseln. Leider hat es das Opensuse-Team auch bei dieser Version nicht geschafft, das Partitionierungsmodul so zu gestalten, dass bei einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln die Buttons gut sichtbar und auch lesbar sind.
Kein Update hat Novell hingegen bei Grub vorgenommen. Anders als beim neuen Ubuntu kommt weiterhin der alte Grub zum Einsatz. KDE 4 ist nun als Standarddesktop ausgewählt, eine Enntscheidung für Gnome oder XFCE ist ebenfalls möglich. Marcel Hilzinger hat sich in seinem Artikel auf unserer Schwestersite Linux-Communityausführlich mit dem neuen Opensuse beschäftigt.
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heise online: Bericht – EU will USA nahezu unbegrenzten Zugriff auf Bankdaten gewähren
Die Europäische Union will den USA nahezu unbegrenzten Zugriff auf Zahlungsverkehrsdaten gewähren. Das geht aus einem Vertragsentwurf der schwedischen Ratspräsidentschaft hervor, der der Financial Times Deutschland FTD nach eigenen Angaben vorliegt. Die Schweden haben den Entwurf demnach zusammen mit EU-Justizkommissar Jacques Barrot ausgehandelt. Er sehe vor, dass Terrorfahnder der USA künftig legal Daten zu grenzüberschreitenden und inländischen Überweisungen in Europa auswerten können. Außerdem werde den US-Ermittlern ausdrücklich das Recht eingeräumt, ihre Daten auch an Drittstaaten weiterzugeben.Zwar sollen die US-Terrorfahnder ihre Anfrage begründen und „so eng wie möglich zuschneiden“, schreibt die FTD. Sei die auf dem Weg der Rechtshilfe gestellte Anfrage nicht präzise formuliert, sollten alle relevanten Daten wie Name, Adresse, Konto- und Personalausweisnummer im Paket übermittelt werden. Die Fahnder hätten nicht nur auf Daten des internationalen Dienstleisters SWIFT, sondern auch auf nationale Zahlungsverkehrsdienstleister Zugriff. Darüber hatte zuvor bereits der WDR aus Brüssel berichtet.
Der Entwurf soll laut FTD von den zuständigen Ministern am 30. November von den zuständigen Ministern abgesegnet werden – einen Tag vor Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags, mit dem das EU-Parlament erstmals Mitspracherechte in der Justiz- und Innenpolitik erhält. Das sehe der Grünen-Europaabgeordnete Jan Philipp Albrecht als Affront. Auch die Botschafter Deutschlands, Frankreichs, Finnlands und Österreichs hätten Bedenken angemeldet, sagten Diplomaten laut FTD.
Das SWIFT-Netzwerk in Belgien bündelt Überweisungsdaten von 9000 Banken aus über 200 Ländern. Eingeschlossen sind auch Überweisungen innerhalb der EU und Eilanweisungen innerhalb Deutschlands. SWIFT hatte im Herbst 2007 angekündigt, sein Datenverarbeitungszentrum bis Ende dieses Jahres in die Schweiz zu verlagern. Danach sollen alle übermittelten Daten zwischen Institutionen in Europa auch in Europa verbleiben. Sie würden so den Beschlagnahmeanordungen des US-Finanzministeriums für derzeit noch in den USA vorgehaltene Spiegel-Server entzogen, was die beiden Verhandlungspartner mit dem Übergangsabkommen verhindern wollen. Momentan wird über eine Übergangsregelung verhandelt. (anw/c’t)
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Linux-Magazin Online: Microsoft patentiert „sudo“
Ein neues Patent von Microsoft heizt die Softwarepatentdiskussion an: Der Softwaregigant erhebt urheberrechtliche Ansprüche auf „sudo“.
In regelmäßigen Abständen bringt Microsoft ins Gespräch, dass Linux und andere freie Software angeblich gegen 235 Patente verstößt – nun könnte der sudo-Befehl die Nummer 236 auf der Liste werden. Die Abkürzung für „super user do“ ist jedem Linux-Nutzer und Anwendern Unix-ähnlicher Betriebssysteme bestens vertraut, hiermit werden Prozesse beispielsweise mit Root-Rechten gestartet. Verpackt in eine grafische Oberfläche ist die Funktion nun unter der US-Patentnummer 79617530 registriert. Microsoft beschreibt hier in mehreren Absätzen in verschwurbelter Patentanwaltssprache, worauf sich der Anspruch gründen soll. Pamela Jones, die Betreiberin der Juristenplattform Groklaw, fasst die juristischen Formulierungen in ihrer Analyse in einfache Worte: „Sudo für Dummies“.
Als erstes Entstehungsdatum der Technologie nennt Microsoft gegenüber der Behörde das Jahr 1997. Tatsächlich wurde der Befehl „sudo“ von Bob Coggeshall und Cliff Spencer wohl im Jahr 1980 an der University of New York in Buffalo erfunden und zum ersten Mal in einem 4.1BSD eingesetzt. Aktuell wird sudo von Todd Miller betreut. Auf Groklaw kommentiert Jones trocken: „Ich vermute, Microsoft vergaß dies [im Patentantrag] zu erwähnen.“ Die Schlussformulierung der Patentschrift ist weit reichend: „… die Erfindung, die in den Ansprüchen definiert ist, ist nicht notwendigerweise auf die spezifischen Funktionen oder beschriebenen Einzelschritte begrenzt“, heißt es hier.Nun setzen Open-Source-Juristen große Hoffnungen auf den Prozess, der unter dem Namen „Re Bilski“ bekannt geworden ist. Im Oktober 2008 hatte ein US-amerikanisches Berufungsgericht entschieden, dass eine Geschäftsidee nicht als Patentgrundlage taugt. Zum Thema gehört wurden auch zahlreiche Softwareunternehmen, darunter IBM, Microsoft und Red Hat. Aktuell wird der Fall vom Obersten Gerichtshof neu verhandelt, Experten gehen davon aus, dass das Urteil grundlegende Auswirkungen auf die Patentierbarkeit von Software haben wird.
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heise online: Beta von VirtualBox 3.1 migriert VMs im laufenden Betrieb
Die kommende größere Version 3.1 von VirtualBox steht als Beta zum Testen bereit. Das nächste Release der Virtualisierungssoftware bringt ein paar interessante Neuigkeiten, darunter zum Beispiel die Fähigkeit, virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb auf andere Hardware zu portieren. Die Entwickler nennen das Feature in Anlehnung an Star Trek „Teleportation“.
VMs können zudem jetzt von einem beliebigen Snapshot zurückgesichert werden, und nicht mehr, wie bislang, nur vom letzten Stand. Auch lassen sich nun Snapshots von Snapshots erstellen branched snapshots. Windows-Gastsysteme kommen in den Genuss von 2D-Bescheunigung, indem sie auf die Video-Hardware des Hostsystems zugreifen. Der Netzwerkverbindungstyp einer virtuellen Maschine kann nun im laufenden Betrieb verändert werden. Experimentelle Unterstützung gibt es für EFI Extended Firmware Interface.
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