heise online: Unix/Linux-Desktop KDE 4.4 ist fertig
Das KDE-Team hat Version 4.4 der Desktop-Umgebung für Unix und Linux veröffentlicht. Das Release mit dem Codenamen Caikaku enthält eine ganze Reihe neuer Programme und Funktionen. Die größte Neuerung ist die Plasma Netbook Shell, eine speziell auf Netbooks zugeschnittene Oberfläche.
Dem Dateimanager Dolphin und dem Fenstermanager Kwin haben die Entwickler ebenso neue Funktionen spendiert wie dem “GetHotNewStuff”-Interface, über das man aus vielen Programmen heraus Erweiterungen herunterladen kann. Neuzugänge bei den Programmen gibt es unter anderem im Bereich Spiele mit dem Puzzle Palapeli und beim Kdepim-Paket, das mit Blogilo nun auch Blogging-Software enhält.
KDE 4.4 steht auf der Projektseite im Quelltext zum Download bereit. Dort findet man auch Links zu Binärpaketen für einige Distributionen. Wer die Seite häufiger besucht, erlebt eine Überraschung: Pünktlich zum Release von Version 4.4 haben die Entwickler ihrer Webpräsenz einen Relaunch in Web-2.0-Optik spendiert.
heise online: Paint.NET-Klon für Linux
Ein Artikel im Netz brachte den Novell-Angestellten Jonathan Pobst auf die Idee, ein Malprogramm ähnlich Paint.NET zu schreiben. Die Software heißt Pinta und Pobst hat Version 0.1 veröffentlicht. Bei der Entwicklung hat er den meisten Code mit Gtk+ und Cairo selbst geschrieben und sich nur bei den Anpassungen und Effekten bei dem unter MIT-Lizenz stehenden Code von Paint.NET 3.0 bedient.
Das Programm soll sich als einfaches Malprogramm an alle Nutzer richten, die die vielfältigen Funktionen von Gimp nicht benötigen. Bislang beherrscht das Programm die Grundlagen der Bildbearbeitung wie Pinsel, Stifte sowie einige Formen und den Umgang mit Ebenen. Es bringt auch schon einige Effekte mit, unter anderem Sepia und Schwarz-Weiß.
Für OpenSuse und Ubuntu stehen Pakete zum Download bereit. Wer Pinta unter Mac OS X oder Windows ausprobieren möchte, greift zu dem vom Programmierer bereitgestellten Zip-Archiv. Damit das Programm funktioniert, muss unter Mac OS X Mono und unter Windows Gtk# installiert sein. (amu)
heise online: OOXML für norwegische Verwaltung “ungeeignet”
Dänemark hat sich erst vor kurzem offiziell für das Open Document Format ODF entschieden, jetzt muss Microsofts Konkurrenzformat OOXML auch in Norwegen einen Schlag einstecken. Das dortige Direktoratet for forvaltning og IKT “Agentur für Verwaltung und IKT”, Difi kam in einer Studie zu der Meinung, der von Microsoft für sein Office-Paket verwendete XML-Dialekt sei für die öffentliche Verwaltung des Landes nicht geeignet.
Die Untersuchung norwegische PDF-Datei, die von der Firma Hypatia durchgeführt wurde, begründet dies unter anderem mit dem großen Umfang des Standarddokuments von über 6000 Seiten. Außerdem eigne sich OOXML nicht für die gemeinsame Arbeit an Dokumenten, da es nur eine Software gibt, die das Format schreiben kann.
Difi will mit der Untersuchung eine Diskussion auf seinem vor kurzem eröffneten Standardisierungsportal in Gang bringen. Allerdings steht schon fest, dass ODF 1.1 ab 1. Januar nächsten Jahres in Norwegen das Standardformat für den Austausch von Dokumenten zwischen Behörden und Bürgern sowie Unternehmen wird. (ck)
viaheise online – OOXML für norwegische Verwaltung “ungeeignet”.
OpenOffice 3.2.0 erschienen
Nach fünf Release Candidates wurde nun die finale Version von OpenOffice 3.2.0 veröffentlicht. Das kostenlose Office-Paket steht für Linux, Mac OS X und Windows ab sofort zum Download zur Verfügung.Verbesserungen gibt es viele, so soll zum Beispiel die Startzeit um 46% bei Calc und dem Writer verringert worden sein beim ersten Kaltstart.
Golem.de: Internet-Explorer-Lücke erlaubt das Ausspähen von Daten
Eine Sicherheitslücke im Internet Explorer, die sich bereits seit Dezember 2009 angekündigt hat, erlaubt es einem Angreifer, bestimmte Daten auszulesen. Betroffen sind zum Glück nicht alle Anwender.
Der Internet Explorer weist in den Versionen 6, 7 und 8 erneut eine Sicherheitslücke auf. Das geht aus dem Security Advisory 980088 von Microsoft hervor. Angreifer können Dateien auslesen, deren Position und Name bekannt sind. Das gilt also vor allem für System- und Konfigurationsdateien, die eventuell Schlüsse auf andere Orte und Namen von Dateien zulassen.Gegen einen Angriff dieser Art helfen mehrere Vorsichtsmaßnahmen. Systemdateien, deren Position und Name einem Angreifer bekannt sein dürften, kann der Anwender schützen, indem er mit eingeschränkten Rechten arbeitet und prinzipiell – bis zu einem Patch – auf den Internet Explorer verzichtet.
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viaInternet-Explorer-Lücke erlaubt das Ausspähen von Daten – Golem.de.
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